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Sommer 2021 - Puma-Häppchen in Canmore

  • Autorenbild: Christian
    Christian
  • 20. Sept. 2021
  • 1 Min. Lesezeit

Bevor wir mit den Eindrücken aus dem Banff Nationalpark starten sei noch ein kleiner Zwischenstopp erwähnt, der so manche obskure und für uns Europäer etwas verwunderte Blicke hervorrief.

Diese Eindrücke konnten wir in dem kleinen Gebirgsstädtchen Canmore sammeln, nicht weit entfernt von Banff-City. Wie die Einheimischen zu berichten wussten, ist dieses Städtchen (an unsere Ski-Crew: etwas vergleichbar mit Mayrhofen) etwas preiswerter im Alltag als auch weniger von Touristen überlaufen.


So zum Beispiel der "Cougar Snack" (Puma-Häppchen).

Mit diesem Hinweisschild, will man erreichen, dass Herrchen und Frauchen ihre Hündchen an die Leine nehmen, um zum einen das Leben der domestizierten Vierbeiner aber auch das der wildlebenden Tiere zu schützen.

Doch damit nicht genug...auch die wildlebenden Bewohner der Region erhielten an fast jeder Weggabelung eine eigene Info-Tafel.


In diesem Fall war es der Hinweis auf aggressive Cow Elks (Wapiti-Weibchen). Diese Tiere können eine stattliche Größe erreichen. Sie sind zwar etwas kleiner als ein Elch, aber gut vier mal größer als die uns bekannten Rehe und Hirsche. Auf unseren nächsten Etappen sollten wir einige von ihnen kennenlernen.


Doch zurück. Ab Juni sind eben diese Wapiti-Damen mit ihren Jungtieren unterwegs und sobald das eigene Kind in Gefahr geraten sollte, kennt die fürsorgliche Mama nichts und kann zur Furie werden. Wer will es ihr auch verübeln.


All das berücksichtigend bahnten wir uns bei gut 35 Grad im Schatten unseren Weg entlang des noch von der Schneeschmelze prall gefüllten Bow Rivers, über eine sehr alte Eisenbahnbrücke, die nicht nur bei uns, sondern auch bei orstansässigen Schulabgängern ein mehr als beliebtes Fotomotiv darstellte. Unser Ziel war das dahinterliegende, kleine Eiland, von dessen Ufern aus man auch den Sprung ins eisig kalte Wasser wagen durfte.


 
 
 

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