Sommer 2021 - Drumheller - Prärie
- Christian

- 27. Nov. 2021
- 2 Min. Lesezeit
So richtig hatten wir uns noch nicht an den Bergen, Tälern, weißen Schneekuppen sattgesehen, doch unser Reiseplan, perfekt ausgearbeitet von unserer weltbesten Tourleiterin Kirsche, hieß uns gen Osten aufzubrechen. Das Frühstück ließen wir auf dem Zeltplatz ausfallen, um uns ein schönes Fleckchen mitten in der Natur zu suchen. Und genau dieses sollten wir auch schnell finden.

Wir suchten für das Wohnmobil und uns ein schattiges Plätzchen, breiteten die guten Thai Airwaysdecken (also wirklich!) für das Picknick aus und setzten Kakao sowie Kaffee- und Eierwasser auf.
Nun ja, Kakao & Kaffee waren recht schnell fertig. Das Eierwasser ließ in der Höhe ein wenig auf sich warten und so kam es, dass die Sonne ihre Bahn zog und der Schattenplatz auf unserem Picknickplateau so gut wie verschwunden war...wie auch die Butter und so gut wie alle weiteren Futteralien, die wir dabei hatten.
So schön der Ausblick auch gewesen war, vor allem uns zwei Kerle zog es relativ schnell wieder in das klimatisierte, rollende Zuhause.
Nur unsere zwei, hübschen Ladies wollten sich nicht stören lassen und die Szenerie noch ein wenig mehr auskosten.
Doch auch nach 5 min und 35 Grad Celsius in der Sonne ließen auch sie sich letztlich erweichen, den Roadtrip in die Prärie anzutreten und die Berge hinter uns zu lassen.
Langegezogene Straßen führten uns aus den Rockys heraus und somit in eine noch wärmere Umgebung.
Im nicht mal 200km entfernten British Columbia wütete mittlerweile eine Hitzewelle, die sich unter einem sogenannten Heat Dome staute und Temperaturen von knapp 50 Grad Celsius verursachte. Hier spürten hier zwar nur die Ausläufer davon, doch auch diese reichten uns und sollten in den nächsten Tagen unsere Begleiter bleiben.
Also sorgten wir einfach zu jedem Zeitpunkt vor und nahmen die Gelegenheiten zur Abkühlung wahr, die sich uns boten.
Nach etwas mehr als 300km erreichten wir dann unseren Zielort in einer Senke an einem kleinen Seitenarm des Red Deer Rivers, zum Glück unter Bäumen.
Doch in dem dortigen Nass wollten wir nicht wirklich baden gehen. So ein wenig vermissten wir die Bergseen :-)
Aber hey, wir waren ja auch nicht zum Wandern oder Planschen hierher gekommen .. hierher in die nordamerikanische Hauptstadt der Dinosaurier.

































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